- Die Wiege der Stadt für Touristen und Lebensraum für Bewohner einer modernen Stadt -
Montag, 10. Juni 2013
Hollywood is back
Großes Kino entsteht in kleinen Schritten/Schnitten. Deshalb kommt die George Cloony Production wieder ins Viertel. Heute werden so genannte Zwischenschnitte gedreht. Innen. Aber wie immer geschieht das mit großem Aufwand für etwa 20 Sekunden.
Absperrung in der Rathausstraße
Dienstag, 4. Juni 2013
Abendsonne
Der Blick nach oben, auf die Turmspitzen rundherum, verspricht für morgen gutes Wetter.
Ende der Regenzeit in Berlin?
Ende der Regenzeit in Berlin?
Montag, 3. Juni 2013
Der Tunnel zum Nikolaiviertel
Das Rote Rathaus bekommt einen Gleisanschluss. Die Haltestelle des U-Bahnhofs wird dann entsprechend ausgerufen. Ob hinter dem Schrägstrich auch Nikolaiviertel stehen wird? Darüber spricht die BVG noch nicht. Vielleicht kurz vor der Eröffnung im Jahr 2019. Jetzt ist eine solche Diskussion viel zu früh.
Immerhin gibt es inzwischen Wegweiser, am Bauzaun entlang, vorbei am Haupteingang des Rathauses.
"Das Tor zum Nikolaiviertel" soll sich schon mal im Bewusstsein der Passanten festsetzen.
"Das Tor zum Nikolaiviertel" soll sich schon mal im Bewusstsein der Passanten festsetzen.
Obwohl, bei genauem Hinschauen, das Tor eher einem Tunnel gleicht. Das Licht am Ende ist erkennbar.
Willkommen im Nikolaiviertel.
Freitag, 31. Mai 2013
No early bird - kein früher Vogel
Nach längerer Pause wieder zurück im Nikolaiviertel. Mit geänderten Lebensgewohnheiten, jetzt als Frühaufsteher. Und auf der Suche nach einem frühen Kaffee scheitere ich, denn das Nikolaiviertel wird auch im Sommer erst zwischen 10 und 11 Uhr geöffnet.
Frühaufsteher haben hier in der Mitte Berlins nichts verloren, also finden sie auch nichts. Obwohl es unter den Touristen erste Vögel gibt, bleibt der Wurm ungefressen.
Frühaufsteher haben hier in der Mitte Berlins nichts verloren, also finden sie auch nichts. Obwohl es unter den Touristen erste Vögel gibt, bleibt der Wurm ungefressen.
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Auch die Arbeiter und Manager der naheliegenden U5-Baustellen weichen dorthin aus, wo das Herz wirklich schlägt. Ab 7 Uhr in der Rathauspassage.
Men @ work
Freitag, 12. April 2013
Klein Hollywood für Pro7
Die Kulisse stimmt. Im Mittelalter (1237) wurde Berlin zum
ersten Mal erwähnt und Historiker gehen
davon aus, dass die in Deutschland weit verbreitete Strafe für Kleinkriminelle
auch hier praktiziert wurde. Menschen wurden an den Pranger gestellt.
Wikipedia weiß sogar von einem der letzten Fälle in Berlin zu berichten: …. Man schrieb damals 1853. Es war also ein auf der Höhe der Reaktion gemachter Versuch, die mittelalterliche Strafe des Prangers wieder einzuführen. Als wir um zwölf Uhr auf dem Rückwege an derselben Stelle standen, war das uns Jungen natürlich sehr interessierende Schauspiel bereits von der Bildfläche verschwunden. Die Regierung hatte wohl eingesehen, dass sie nach 1848 so etwas den Berlinern nicht mehr bieten durfte.

Wenn sich Joko und Klaas freiwillig in Ketten legen lassen, dann ist das wohl eher eine Metapher. Wofür? Das ist noch ihr Geheimnis. Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben eine Show im privaten Fernsehen. Dort, bei Pro7, können Neugierige mehr über ihre Aktion erfahren und warum sie den Platz vor der Nikolaikirche als Kulisse ausgewählt haben.
Wikipedia weiß sogar von einem der letzten Fälle in Berlin zu berichten: …. Man schrieb damals 1853. Es war also ein auf der Höhe der Reaktion gemachter Versuch, die mittelalterliche Strafe des Prangers wieder einzuführen. Als wir um zwölf Uhr auf dem Rückwege an derselben Stelle standen, war das uns Jungen natürlich sehr interessierende Schauspiel bereits von der Bildfläche verschwunden. Die Regierung hatte wohl eingesehen, dass sie nach 1848 so etwas den Berlinern nicht mehr bieten durfte.
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| Ob faule Tomaten und Gemüsearten ein Anspielung auf die gegenwärtigen Lebensmittelskandale sind? |

Wenn sich Joko und Klaas freiwillig in Ketten legen lassen, dann ist das wohl eher eine Metapher. Wofür? Das ist noch ihr Geheimnis. Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben eine Show im privaten Fernsehen. Dort, bei Pro7, können Neugierige mehr über ihre Aktion erfahren und warum sie den Platz vor der Nikolaikirche als Kulisse ausgewählt haben.
Montag, 1. April 2013
Hollywood scheitert am Wetter
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| Hollywood verwandelt die Poststraße in Rue de la Poste |

Am Mittwoch (27.3.2013), wolle er einen zweiten Anlauf nehmen. Das spricht man im Viertel, ein neuerliches Rundschreiben gibt es nicht. Mit hektischem Treiben beginnt die Woche. Ein ungewohntes Kratzen, Klack, Klack, Peng, Peng, Metall trifft auf Stein, weckt die Anwohner. Mit Spaten, Schaufel, Eisstößer, Schneeschieber und Gasflamme werden die Straßen und der Platz von Eis und Schnee befreit. Hollywood gibt nicht auf. Die finanziellen Ressourcen sind offenbar unbegrenzt. Auch am Dienstag wird das Klick-Klack zur dauernden Geräuschkulisse. Mit Schubkarren werden die vereisten Schneeberge hinter die Kirche gekarrt. Die ersten Bühnenarbeiter und Dekorateure der Filmcrew verpassen dem historischen Viertel ein französisches Aussehen. Mit grünen Plastikbäumen vertreibt Hollywood den Berliner Winter und suggeriert einen französischen Sommer nach der deutschen Besatzung, nach 1944.
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| Aus der Eiergasse wird die Ruelle des Œufs ... |
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| Cate Blanchett und George Clooney proben eine Fahrradszene |
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| Matt Damon (oben rechts im Bild) im Sommerhemd |
Der Beobachter am offenen Fenster friert und leidet mit den Schauspielern. Die grünen Plastikbäume verströmen nur die Illusion eines Sommers in Frankreich. Der Winter in Berlin bleibt eisig.
Die moderne Filmtechnik mit den elektronischen Kameras erweist sich als Fluch für alle Beteiligten in diesem Fall. Wer heute Nachtaufnahmen in sein Drehbuch schreibt, der muss auch nachts drehen. Als großes Kino wirklich noch in Hollywood gemacht wurde, da gab es natürlich auch Szenen die nächtliche Stimmungen zeigten. Die aber wurde in der Sonne Kaliforniens gedreht. Dafür gibt es einen festen Begriff: „American Night“. (*)
Vielleicht haben der Regisseur und seine Produzentin aus Hollywood daran gedacht, als sie vorzeitig um 22 Uhr die Dreharbeiten in der Berliner Nacht beenden, regelrecht abbrechen. Die zweite Kapitulation. Bei dieser Produktion ist vielleicht der Wurm drin – der Drehwurm?
Wie komme ich zu dieser Behauptung, dass die Dreharbeiten vorzeitig abgebrochen wurden? Eine Bestätigung von der Babelsberger Firma gibt es nicht – ein Geheimnis.
Die Ausstattung und alle Beteiligten hatten den Zeitrahmen für den Dreh von 18 bis 2 Uhr morgens angegeben. Als nach vier Stunden, um 22 Uhr Schluss war, die Kameras eingepackt , das Regie-Zelt abgebaut wurde, die Statisten den Drehort verließen, spürte man eine Stimmung der Erlösung. Indizien dafür: Das Dutzend geparkter Militärfahrzeuge auf dem Mittelstreifen Mühlendamm kamen nicht zum Einsatz. Die vielen, sehr vielen Statisten in Kostümen warteten auf vergeblich ihren Einsatz, sie wurden nicht gebraucht.
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| Cate Blanchett full in Action bei -3°C |
Und schließlich unterstellt der frierende Chronist dem Regisseur George Clooney eine sehr vernünftige, verantwortungsvolle Entscheidung: Er wollte seiner Kollegin Cate Blanchett im Sommerkleid eine Lungenentzündung ersparen. George Clooney scheint zu Recht ein Liebling der Frauen zu sein.
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| Robert M. Edsel, Die größte Schatzsuche der Geschichte Mit Bret Witter. Aus dem amerikan. Englisch v. Hands Freundl. Die Vorlage zum Film von und mit George Clooney |
(*) "American Night" ist der Name für eine Filmtechnik,
um eine nächtliche Szene zu simulieren; anstatt Tageslicht
wurde Kunstlicht Filmmaterial verwendet oder mit
speziellen blauen Filtern die Illusion der Dunkelheit oder
Mondlicht geschaffen.
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